Griesbach mit dreckigem Arbeitssieg in Schwabing

Dritter Sieg in Folge – Samstag kommt Eichenau nach Bad Griesbach

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Am kommenden Samstag schließen die Griesbacherinnen in der heimischen Volkschulturnhalle ab 16:00 Uhr gegen den Eichenauer SV die Vorrunde ab.

 

Die Volleyballerinnen des TSV Bad Griesbach konnten sich am Samstagabend beim FTM Schwabing einen 3:1 Auswärtssieg erkämpfen. Damit verbessern sich die Rottalerinnen nach drei Siegen in Folge in der Bayernliga auf den 5. Platz.

Mit zwei Heimsiegen im Gepäck reiste die Mannschaft nach München zum Tabellenschlusslicht FTM Schwabing 2. Die rote Laterne übernahmen die Oberbayerinnen am letzten Wochenende vom Eichenauer SV nach einer 0:3 Niederlage. Der TSV startete mit Zuspielerin Lisa Fabich, Diagonale Stephanie Koller, Libera Hellinger, die beiden Mittelblockerinnen Constanze Koller und Julia Sosnowski sowie die Außenannahmespielerinnen Nastassja Hippeli und Carolin Reitberger. In der Aufwärmfläche warteten mit Jenny Janda und Magdalena John zwei Spielerinnen, die in den vergangenen Wochen aufsteigende Form zeigten sowie die wieder genesene Lina Dressler auf ihren Einsatz. Die Rottalerinnen konnten nicht an die glanzvollen Auftritte der Vorwochen anknüpfen und zeigten sich spielerisch in einer ungewohnt desolaten Form. Schwabing machte dem TSV mit druckvollen Aufschlägen und attraktivem Angriffsspiel das Leben schwer. Griesbach bekam am Anfang kein Bein auf den Boden. Schnell führte Schwabing 8:2. Erst dann wurde das Spiel offener. Nun setzten sich auch die Griesbacher Angreiferinnen immer wieder einmal durch. Der Rückstand blieb bis Mitte des Satzes stabil. Erst als Kapitänin Constanze Koller mit einer starken Aufschlagserie die Aufholjagd startete, kamen die Rottalerinnen Punkt für Punkt heran. Eine Auszeit bei 14:12 stoppte die Aufholjagd und den Hausherrinnen gelang es den Vorsprung stabil zu halten. Bei 19:21 kam John für Hippeli, die immer wieder am Block der Schwabingerinnen hängen blieb. John sollte für mehr Angriffsdruck zum Satzende sorgen. Wieder war es Koller, die mit ihren Aufschlägen zum ersten Mal im Satz für den Ausgleich sorgte. Griesbach setzte sich nach hartem Kampf mit 25:23 im ersten Satz durch. Im zweiten Satz startete Griesbach mit einem 0:4, konnte aber den Rückstand schnell egalisieren. Erst zur Mitte des Satzes gelang es den Hausherrinnen sich mit 5 Punkten abzusetzen. Bei 12:17 kam dann Janda für Koller in den Angriff. Griesbach kämpfte sich mit Hilfe von druckvollen Angriffen wieder heran und führte zu Satzende mit 21:20. Die Aufholjagd brachte allerdings keine Sicherheit und Schwabing holte sich mit einem eindrucksvollen Endspurt den 25:21 Satzerfolg. Das Griesbacher Trainergespann um Dominik Ludwig und Wolfgang Stephani stellte die Mannschaft zum dritten Satz um. Stephanie Koller wechselte für Reitberger auf die Außenannahmeposition, Janda übernahm die Diagonale. Es blieb weiterhin ein hart umkämpftes Spiel, bei dem sich Griesbach immer wieder durch Ungenauigkeiten selbst schadete. Das hielt den dritten Satz bis zur Satzmitte offen. Mit Hippeli für Janda zur Mitte des Satzes kam zuerst Aufschlagspower(14:13 bis 17:13) und dann Sicherheit in der Defensive. Hippeli holte so manchen unabwehrbaren Ball für ihre Mannschaft heraus. Bei 22:19 kam Janda wieder zurück und trug maßgeblich dazu bei, dass der dritte Satz mit 25:20 an Griesbach ging. Im 4. Satz hatte dann Griesbach von Anfang an die Nase vorn. Schwabing gab sich zwar nicht geschlagen, am Ende setzte sich mit Griesbach allerdings die kaltschnäuzigere Mannschaft durch. Der 4. Satz ging mit 25:21 an die Rottalerinnen. Letztendlich war es für den TSV ein schweres und intensives Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Die Mannschaft zeigte zwar bei Weitem nicht ihr bestes Spiel, aber entschied mit viel Moral und Erfahrung in den entscheidenden Situationen die Partie am Ende verdient für sich.