Knappe 1:3 Niederlage gegen Titalkandidat – 3:2 Sieg gegen Marktoffingen II

 

Die Damen des TSV Bad Griesbach hatten die weiteste Anreise der Saison vor sich. Am Samstag ging es in das 330km entfernte Marktoffingen. Um sich den weiten Weg nicht ein zweites Mal antun zu müssen, spielten die Griesbacherinnen sowohl gegen die Erste als auch gegen die Zweite des FSV. Nach dem enttäuschenden Ergebnis der letzten Woche, war die Mannschaft top motiviert. Die letzten Spiele gegen die Schwaben waren immer heiß umkämpft und der Sieg ging jedes Mal im Tie-Break an den TSV.

Die Rottalerinnen starteten fulminant und ließen ihrem Gegner keine Chance ihr Spiel aufzubauen. Die Startsechs um Kapitänin Constanze Koller schaffte es immer wieder Punkte mit Schnellangriffen zu landen, für die der gegnerische Block nicht aufmerksam genug war. Außerdem zeigten die TSVlerinnen eine sehr sichere Annahme und Abwehr und so konnte Zuspielerin Fabich ihre Angreiferinnen variabel einsetzen. Die Leistung ließ zum Ende des Satzes etwas nach, trotzdem war der Vorsprung vom Anfang so groß, dass es für die Griesbacherinnen zum 25:21 Satzgewinn reichte. Man wollte auch im zweiten Satz an die guten Leistungen anknüpfen, jedoch verschliefen die Rottalerinnen den Start und lagen mit riesigem Abstand zurück. Es schien wie verhext. Sowohl die Annahme und Abwehr als auch der Angriff waren zu ungenau und ohne Druck. Die Damen des FSV nutzten die Chance und zeigten ihre Stärke im Angriff. Der TSV fand in diesem Satz kein Mittel gegen das fast fehlerlose Spiel der Gegnerinnen. So war es nicht verwunderlich, dass der zweite Satz klar mit 25:15 an die Heimmannschaft ging. Coach Michael Stirner musste seine Mannschaft nach diesem schlechtem Satz erstmal wieder aufbauen. Es gelang sich wieder zu fokussieren und so kam es zu einem Spiel auf Augenhöhe und auf gutem Bayernliganiveau. Die Punkte wurden nicht mehr leichtsinnig hergeschenkt und so kämpfte man bis zum Ende, leider mit glücklichem Ende (25:22) für die Damen aus Marktoffingen. Um noch Punkte nach Griesbach entführen zu können, mussten die Griesbacherinnen den vierten Satz gewinnen. Dies schien auch möglich zu werden, denn das Spiel lief optimal bis zur zwischenzeitlichen 15:7 Führung. Sie arbeiteten sich Punkt für Punkt an den Satzgewinn heran. Es gab sogar vier Satzbälle. die jedoch auf Grund der Nerven und unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen nicht verwandelt werden konnte. So endete der hart umkämpfte Satz 25:27 aus Griesbacher Sicht und das Spiel ging 1:3 verloren. Ein Punkt wäre aufgrund der gezeigten Leistung in der „Hölle von Marktoffingen“ durchaus verdient gewesen. Die Mannschaft konnte aber das Positive aus dem Spiel mitnehmen, nachdem man am Vorwochenende an der eigenen schwachen Leistung verzweifelte.

 

Nach dem anstrengenden Spiel vom Vortag standen die Spielerinnen bereits am Sonntag zur Mittagsueit wieder in der Marktoffinger Sporthalle. Das Ziel war klar: Ein Sieg musste nach dem punktlosen Spiel am Samstag nun gegen die Zweite des FSV her, die in der Vorsaison den Aufstieg in die Bayernliga geschafft hat. Genau wie gegen die Erste am Vortag starteten die Griesbacherinnen sehr stark in den ersten Satz. Lisa Fabich brachte die Mannschaft mit präzisen und druckvollen Aufschlägen in eine gute 6:0 Führung. Das Spiel wurde vom TSV dominiert und der Satz endete mit 25:14 glasklar für Griesbach. Im zweiten Satz zeigte sich allerdings diese klare Dominanz nicht mehr. Die Damen aus Marktoffingen zeigten sich nicht beindruckt vom ersten Satz, legten einen Traumstart hin und zwangen Coach Stirner zu einer Auszeit bei 3:11. Die Rottalerinnen nahmen sich die Ansprache zu Herzen, stabilisierten ihre Leistung und holten den Rückstand Punkt für Punkt auf. Kaum war man wieder an den Gegnerinnen dran, zogen diese mit einer starken Aufschlagserie erneut davon. So ging der zweite Satz, wie am Tag zuvor, an die Heimmannschaft, diesmal mit 25:17. Im dritten Satz schaffte es Constanze Koller mit ihrem Service den Gegner gezielt unter Druck zu setzen. Die Griesbacherinnen holten sich eine komfortable Führung und brachten diese mit 25:18 auch ins Ziel. Mit drei Punkten vor Augen wollte man den vierten Satz unbedingt gewinnen. Doch es gelang wieder nicht die Leistung auf dem hohen Niveau zu halten und so verloren die Damen aus Griesbach wichtige Punkte durch eine Aufschlagserie der Hausherrinnen, bei der die Annahme des TSV nicht auf dem Posten war. 

Der Satz ging mit 25:18 an die Gastgeberinnen. Im fünften Satz spielte Bad Griesbach dann ohne Aussetzer. Der Tie-Break gestaltete sich zwar anfangs recht ausgeglichen. Die entscheidenden Punkte holte wieder Constanze Koller mit gezielten Aufschlägen zum 15:9. Und so ging das zweite Spiel am Wochenende aufgrund der schwankenden Leistung glücklich 3:2 für den TSV aus.

Aufgabe des Trainerduos Stirner/ Stephani ist es nun unter der Woche die Weichen zu stellen, damit die Mannschaft ihre Leistung auf hohem Niveau stabilisieren kann. Der Fokus liegt nun auf dem nächsten Heimspiel kommenden Sonntag um 14:00 Uhr gegen FTM Schwabing. Neben Marktoffingen gilt Schwabing als zweiter großer Titelanwärter. Der TSV Bad Griesbach wird alles in die Waagschale werfen, um den Oberbayerinnen ein Bein zu stellen.

Ludwig  Dominik

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Spitzname :     

Position :         Trainer

Geburtstag :   

Trikot - Nr.:      keine

Nationalität :    Deutsch

Größe :              cm  

Beruf :                

Erfolge :  

Erfolge als Trainer:
                

Volleyball ist für mich :
      

Sportliche Ziele :
         

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    Stephani Wolfgang

Stephani Wolfgang

 Spitzname :   Woife

 Position :       Cheftrainer

 Geburtstag :  22.10.1978

 Trikot - Nr.:    früher die 6

 Nationalität :  Deutsch

 Größe :           181 cm

 Beruf :            Diplom-Betriebswirt

  Erfolge : Südbayr. Vizemeister U14
                  Bayrischer Dritter U14
                 
Bayrischer Vize Beach
                 
Klassenerhalt Landesliga
                  Aufstieg Bayernliga 2016

  Volleyball ist für mich :
  Die perfekte Kombination aus
  Fitness, Technik, Strategie und
  daher die attraktivste Sportart.

  Sportliche Ziele :
 gesunde Spielerinnen, Klassenerhalt

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      7    Janda Jenny

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  Spitzname :

   Position :              Diagonal (D)

   Geburtstag :         23.09.1999

   Trikot - Nr.:           7

   Nationalität :         Deutsch

   Größe :                 177 cm

   Beruf :                   Schülerin

   Erfolge :      Aufstieg Bayernliga

   Volleyball ist für mich :
                    meine Leidenschaft

   Sportliche Ziele :
          immer das beste geben, und
          besser werden.

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